SAKRALE GOLDSCHMIEDEKUNST

Der Codex Iuris Canonici, das kirchliche Recht, schreibt vor, dass die Flächen der im römisch katholischen Ritus verwendeten liturgischen Gerätes, die mit dem Allerheiligsten in Berührung kommen, vergoldet sein müssen.
Diese liturgischen Geräte sind Kelche, mit denen das heilige Opfer gefeiert wird, Monstranzen, die dazu verwendet werden, den Leib Christi den Gläubigen zu zeigen.
Lunulae, die die Hostien halten, Custodien, die sie aufbewahren und Ciborien, aus denen die Kommunion ausgeteilt wird. Seit Jahrhunderten fertigen Goldschmiede diese Sakralgeräte.

Alte Kirchengeräte sind der Stolz jeder Pfarrei. Sie sind nicht nur künstlerische und materielle Kostbarkeiten von unwägbarem Wert, sie haben auch eine hohe ideelle Bedeutung. Es lohnt sich also diese Werte zu erhalten und statt der Neuanschaffung eine Restauration in Betracht zu ziehen – gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung.

Mit größtem Respekt vor dem handwerklichen Können unserer Vorfahren und mit Blick auf die Erhaltung dieser Geräte für die Zukunft sah ich es vor einigen Jahren als meine Pflicht an, in unserer Goldschmiede weitere technische und qualitative Verbesserungen der galvanischen Anlage, mit der Vergoldungen und Versilberungen durchgeführt werden, zu erreichen. Seitdem gehört sie zu den zurzeit größten nichtindustriellen Anlagen dieser Art in Deutschland. Somit gelingt es uns, Kunst und handwerkliches Können vergangener und zeitgenössischer Goldschmiede erstrahlen zu lassen und zu bewahren.
(Ludger Polders)

KELCHE / HOSTIENSCHALEN

BISCHOFSTÄBE

TABERNAKEL / OSTENSORIUM

KERZENLEUCHTER

KREUZE

Anfertigung – Restaurierung – Pflege von Sakralgeräten